Laufen im Herbst bei Nässe und Dunkelheit

Der Herbst wartet auf uns LäuferInnen nicht nur mit goldgelb verfärbten Blättern, märchenhaft schönen Wäldern und Wiesen, mit sich langsam zum Herabfallen anschickenden, reifen Kastanien und mit angenehmen Temperaturen, sondern auch mit Starkwind, peitschendem Regen, Nebel, ersten Schneeschauern, aber vor allem mit früher einsetzender Dunkelheit.

Training im Dunkeln:
Diejenigen, die schon in den frühen Morgenstunden ihre Runden drehen, tun sich durchschnittlich etwas bis viel schwerer, überhaupt mal aus den Federn zu kommen. Ist das geschafft, geht es meist halbwegs, wobei die Laufschritte doch bei fast allen kürzer, langsamer und weniger effektiv sind, wenn´s finster ist und kalt, verglichen mit jenen zur Sommerszeit, wenn alles nur so strotzt vor Energie. Es gibt Schuhe, mit denen man mehr rutscht und Schuhe, mit denen man weniger bis gar nicht rutscht. Nicht ganz unwesentlich, wenn man noch den einen oder anderen Lauf im Herbst/Frühwinter im abwechselndem Terrain plant. Auf Asphalt oder generell in der Ebene muss man da nicht dermaßen achtgeben, wobei; die allerleichtesten Wettkampfpatschen können bei Regen-Wettkämpfen auf der Straße auch die falsche Wahl sein, wer bei jedem schnelleren Schritt und beim Kurvenlaufen hin- und herschlittert, weiß, dass er sie getroffen hat, die falsche Wahl. Auch hier gilt: ausprobieren!

Sichtbar bleiben!!
Regen und Dunkelheit miteinander kombiniert mögen zwar für recht einmalige und unvergessliche Lauf- oder generell Trainingserlebnisse sorgen, man bedenke aber stets, dass man für alle anderen VerkehrsteilnehmerInnen gut sichtbar bleiben sollte. Reflektierende Bekleidung ist in solchen Fällen quasi ein Muss, wer diese nicht besitzt, kann sich ganz einfach mit Reflektorbändern, die man sich um Arme oder Oberkörper „kletten“ kann, behelfen. Faktum ist, dass man beispielsweise als RadfahrerIn schon bei ausgezeichneter Sicht kaum gesehen werden dürfte von den lieben, etwas stärkeren VerkehrsteilnehmerInnen: wenn es finster ist und schüttet, und so weiter.

Daher im eigenen Interesse Neonfarben auf den Körper, wer radelt, Drahtesel gut beleuchten und vor allem doppelt aufpassen.

Artikel auszugsweise aus der   maxFunSports  -  Laufzeitschrift